Schlagwort: Photography

Willy Ronis.

Als ich in Venedig war besuchte ich gegen Ende meiner Reise auch das Fotografiemuseum Tre Oci mit einer Ausstellung über Willy Ronis (dauert noch bis zum 6. Januar 2019). Ich kannte sein Werk bisher noch nicht und war schwer beeindruckt von seinen Fotos. Meiner Ansicht nach hat er eine aussergewöhnliche Bildsprache. Ich bereute es, nicht früher hingegangen zu sein, denn seine Fotos waren extrem inspirierend. Ich hab mir vorgenommen auch vermehrt Personen in meine Fotos zu integrieren, denn sie sind diejenigen, die eine Zeit repräsentieren. Normalerweise wartet man ja häufig bis alle aus dem Bild verschwunden sind, um dann eine Landschaft / ein Gebäude / etc. zu fotografieren, weil diese als störend empfunden werden, dabei lebt ein Foto oft von den darauf abgebildeten Personen (vorausgesetzt man drückt im richtigen Moment ab).

// When I was in Venice I also visited the photography museum Tre Oci and its exhibition about Willy Ronis (lasts until 6 January 2019) at the end of my journey. I didn’t know his work until I visited the exhibition and was very impressed by his photos. In my opinion he has an extraordinary visual language. I regret not going there earlier, because his photos were extremely inspiring. I’m planing to „integrate“ more people into my photos, because they are the ones who represent a time. Normally you often wait until everyone is gone and take pictures of landscapes / buildings / etc. without anyone, because people are some kind of „disturbing“, but it’s how pictures come alive (provided you shoot at the right moment).

Les Amoureux de la Bastille, Paris 1957

Video: Le temps passe… Willy Ronis raconte

Do more of what makes you happy.

do more of what makes you happy

Heute möchte ich euch meine ersten Versuche mit Filmen von the Impossible project zeigen. War extrem gespannt, ob meine Polaroidkamera überhaupt noch funktioniert, weil sie ewig nicht mehr in Betrieb war. An Weihnachten habe ich den Farbfilm 600 mit Silberrahmen ausprobiert. Irgendwie hatten alle Fotos einen Grünstich. Während sich meine Verwandten darüber beschwerten, der Film wäre kaputt und ich soll mein Geld zurückfordern, versuchte ich ihnen zu erklären, dass hier verschiedene Faktoren zusammenspielen und das genau der Reiz der Sache ist. Haben sie nicht verstanden. Wer kann’s ihnen übel nehmen ;-)! Man muss schon ein wenig verrückt sein, so viel Geld für Fotos auszugeben, die nicht „der Norm“ entsprechen. Zudem überlegt man sich bei nur acht Bildern pro Film besser zweimal, was für Sujets man wählt. Meine Leidenschaft für Polaroids ist jedoch ungebrochen. Jedes Mal zu beobachten, wie sich das Foto langsam auf dem Papier abzeichnet, wunderbar. Zudem sind die Resultate, egal wie schlecht belichtet oder verwackelt, auf ihre Art immer etwas Besonderes. Gestern habe ich auch noch den Farbfilm 600 mit Farbrahmen ausprobiert. Da ich noch nicht wusste, welche Farbe der Rahmen des nächsten Fotos hat, war das schon ein wenig Glücksache, ein passendes Sujet zu treffen. Wenn ich mich aber nicht täusche, kann man wohl nach dem Design der Verpackung gehen. Bei mir war jedenfalls Nummer eins grün, dann gelb, orange, usw. Vielleicht ist das aber nicht immer so, mal schauen. Werden wohl nicht meine letzten zwei Filme gewesen sein ;-)!

// Today I want to show you my first tries of films of  the Impossible project. Was extremely curious if my Polaroidcamera still works, because I haven’t used it for a long time. At Christmas I tried the colour film 600 with silver frame. Somehow all the pictures had a green tint. While my relatives complained the film is broken and I should reclaim my money, I tried to explain them that there are different factors playing together and this is actually the charm of Polaroid. They didn’t understand. But who can blame them ;-)! You have to be a little bit crazy to spend so much money on photos that don’t comply „standard“. Further if you only have eight photos per film you should think twice what subjects you choose. Anyhow, my passion for Polaroids remains. Seeing how the picture slowly develops on the paper, wonderful. In addition the results, no matter how badly overexposed or blurred, are always special in their own way. Yesterday I also tried the colour film 600 with colour frame. I had no idea which colour frame would be next, so it was a matter of luck to choose a suitable subject. But if I’m not mistaken, you can probably follow the order of the packaging design. My number one was green, then yellow, orange and so on. Maybe it’s not, we’ll see. I think, this aren’t the last two films I used ;-)!

und hier unser Christbaum (noch grüner als er schon von Natur aus war :D) … // and here our Christmastree (Even greener than its natural colour :D) …

Christbaum

 

 

Brighter side.

brighter side

Heute (bzw. gestern) habe ich wieder einmal die Welt mit meiner Kamera erkundet (Ja, sie hat endlich den Weg nach Lausanne gefunden ^^). Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich das Fotografieren vermisst habe und wie befreiend das Ganze sein kann. Ich liebe es Musik zuhören und planlos durch die Strassen zu irren und mich überraschen zu lassen. Auf der Suche nach einem Sujet wechsle ich automatisch in eine Art Suchmodus. Dabei nehme ich die Umgebung intensiver wahr als sonst (nein, ich bin nicht auf Drogen :D) und achte mich besonders auf Details. Kennt glaube ich jeder, der fotografiert ;)?! Ein nicht unwichtiger Teil findet nach der Tour auch noch am PC statt. Ich gebe zu, meine Fotokünste sind noch sehr entwicklungsfähig. Ich bin ein Photoshopjunkie. Glaubt mir, mit raw kann man noch einiges aus den Fotos rausholen! Aber zumindest der Bildaufbau und Schärfe muss schon vorgängig stimmen, sonst bringt auch die beste Korrektur nicht viel. Ich schraube vor allem an den Farben rum. Zu viel retouschieren ist nicht mein Ding. Wie viel man rumkorrigiert ist natürlich jedem selbst überlassen. Es kann auch ganz toll sein, damit Sachen hervorzuheben, die man sonst nicht unbedingt wahrnehmen würde oder durch die Bearbeitung den Betrachter in eine Phantasiewelt zu entführen. Aber genug kitschiges Rumgelaber für heute :D!

// Today (or yesterday), I explored the world with my camera again (Yes, it has finally found the way to Lausanne ^^). I didn’t realize how much I missed taking pictures and how relaxing it is. I love listening to music and wander aimlessly trough the streets to get surprised. While I’m looking for a motif I change automatically to kind of a search mode. This makes me noticing the environment more intense than usually (no, I’m not on drugs :D) and seeing so many details. I think everyone who photographs knows what I mean ;)?! A not insignificant part is also the editing on the computer after the tour. I admit that my photo skills are still very developable. I’m a Photoshop junkie. Believe me, with raw you can get the most out of your pictures! But the image formation and the sharpness must already be fine, otherwise even the best correction can’t help. I edit the colours and don’t do a lot of retouching. But how much people do retouching is up to them. It can be great to point out something you wouldn’t have recognized very well or taking people to a fantasy world. But enough kitschy blabla for today :D!

Location: Lausanne, Suisse.

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